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16.09.2018Herren 1

Auftaktsieg mit Nervenkitzel

Das Spiel verlief schon früh nach den Wünschen der Schaffhauser. Bereits in der 4. Minute legten sie durch Schuler vor zum 1:0 und liessen danach auch nichts mehr anbrennen. Durch eine abgeklärte Spielweise dominierte man dieses Spiel über weite Strecken. Die Tore waren dann aber doch dürftig gesät, so erhöhten die Kadetten das Score erst nach 28 Minuten auf 2:0 durch einen satten Slap-shot von Stoll. Das Spielsystem der Gegner schien den Schaffhausern keine Mühe zu bereiten und so konnte man ihre Druckphasen stets in Leere laufen lassen und dann ihre Defensive mit gezielten Nadelstichen unter Druck setzen. Das letzte Drittel schien auch keine Überraschungen mehr zu offenbaren, denn Schuler erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 gerade mal 20 Sekunden nach Anpfiff. Doch es wären nicht die Kadetten auf dem Feld, wenn das Spiel nicht doch noch die Nerven zum flattern bringen würde. Es waren die Limmattaler die in den nächsten 7 Minuten die nächsten Tore schossen und somit bis zum 3:2 aufschlossen. Das Spiel wurde abermals intensiv, und die Kadetten schienen überrascht von dem Schlussfeuerwerk das die Limmattaler zündeten. So sah man sich öfters als einem lieb war in die Defensive gedrängt, wo doch das in Drittel 1 und 2 so gut vermieden werden konnte. Es gab auch keine Erlösung als Schlatter in der 55. Minute zum 4:2 erhöhte, denn die Gäste reagierten umgehend und schlossen abermals auf zum 4:3. Doch dieser Sieg ging dann doch nach Schaffhausen. Daran konnte auch ein 6. Feldspieler eingetauscht gegen den Torwart der Limmattaler nichts mehr ändern. 

Die Kadetten zeigten zu Beginn, dass sie durchaus in der Lage sind ein Spiel zu diktieren und Angriffe zu kreieren. Wenn man noch die Konzentration über das gesamte Spiel auf dem selben hohen Niveau halten kann, dann kann ein solches Spiel auch mit mehr als einer Ein-Tor Differenz gewonnen werden.

Telegramm: Zingg, Schudel, K.Gysel (0,3), Schlatter (1,0), Schuler (2,0), O. Bräm (0,1), Jenny, J.Gysel, Stoll (0,1), Vögele, Gassmann, Imboden (T)

Nicht eingesetzt: Götz, J. Hauser (T), Rechsteiner, Regli, Schnetzler, Giger

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